TSV DETAG Wernberg – DJK Alois 0 : 1

Weil ma denkn, dass ma fit san

TSV DETAG Wernberg – DJK Alois 0 : 1

2. Oktober 2010 Berichte 2010 0

vlogo_wernberg_detagNachdem wir schon Verspätung hatten, befürchteten wir, dass wir mit unseren Blinden und Fußkranken in der Dunkelheit spielen mussten. Mit einer rasanten Autobahnfahrt (wir flogen nach Wernberg) holten wir sogar noch 5 Minuten zusätzlich rein. Nach der Durchzählaktion bis elf konnten wir zur Tat schreiten und uns endlich umziehen. Aber jetzt der nächste Schreck. Mädels in unsere Kabine!!! Ausweichkabinen sind nicht vorhanden und ein Angebot von uns, die Kabine mit den Mädels zu teilen, wurde abgelehnt. Das gleiche Problem haben wir mit unseren DJK-Mädels ebenfalls. Vielleicht liegt es an einigen AH-Spielern, die wirklich sehr „AЃg sind!!! Nach weiteren 20 Minuten sind alle Nägel lackiert, Haare geföhnt, Brüste gepusht, Deos vollständig entleert. Jetzt durften wir rein. Die weiblichen Querulanten verließen die Kabine jedoch durch einen geheimen Hinterausgang. Wir sahen sie nie mehr wieder.

Der A-Platz war gesperrt und so mussten wir eine kleine Wanderung zum Neben-Nebenplatz unternehmen. Was hier fehlte, war ein Schild mit der Aufschrift PFC für Pfadfinderclub Wernberg. Die wollten gar nicht Fußball spielen, sondern uns auf einen Pilzlehrpfad mitnehmen. Wir standen inmitten einer schönen hügeligen, romantischen Wiese mit Champignons. Samstagabend-Romatik und 22 dicke Männer.

Jetzt konnte aber endlich Fussball gespielt werden, deswegen waren wir auch hier. So richtig Fussball gespielt hat aber nur Wernberg. Von Beginn an war klar, hier wird höherklassig gespielt. Starke Wernberger Offensivspieler stellten die Weidener Abwehr immer wieder vor Probleme. Die aber ein ums andere mal gelöst wurden. Die Probleme wurden immer größer. Die Abwehr steht. Die Probleme werden noch größer. Und die Abwehr steht. Und wenn mal doch nicht, dann war doch noch ein Torwart. Supermann Alois hielt wie der Teufel. Wernberg schoss aus allen Rohren und fand ihren Meister in Spiderman Alois. Er reißt sich 6 Arme für uns aus.
Unser bekanntes Loch im Mittelfeld war diesmal nicht vorhanden. Der Platz war dafür viel zu quadratisch. Dafür war im Sturm Flaute. Außer ein paar Entlastungskontern war nicht viel geboten. Und wer muss es dann wieder richten? Richtig! Die Abwehr. Als sich jeder mit dem Unentschieden abgefunden hatte, weil wir nicht mehr konnten und der Gegner an Alois verzweifelt, fasste sich Roland ein Herz. Er tankte sich kurz vor Schluss am linken Flügel durch und im Nachschuss konnte er die unverdiente Führung erzielen.

Es gilt eben immer noch der alte Grundsatz: Wennste die Dinger nich reinmachst, kannste nich gewinnen.

Bester Mann bei der DJK war Sigi. Er hat keinen Elfmeter verschuldet.

Zweitbester Mann Aussenrist-Uii-Uiii Kare weil er ebenfalls keinen Elfmeter verschuldet hat.

Drittbester Mann war ganz klar Alois, die Katze aus Altenstadt.

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