Training 22.07.2010 oder eine tragische Geschichte ohne Happy End

Weil ma denkn, dass ma fit san

Training 22.07.2010 oder eine tragische Geschichte ohne Happy End

22. Juli 2010 Berichte 2010 0

Und da geschah es ein zweites mal…

logo_fussball…prompt bei seinem zweiten Trainingsbesuch landete Zimbo seinen zweiten Überraschungscoup. ER GEWANN SEIN ZWEITES SPIEL!!! Also alle, öfter war er nicht da. So eine makellose Bilanz konnte von uns natürlich keiner nachweisen. Zimbo wir lieben dich dafür.

Bei einem regem Trainingsbesuch mit 13 Spielern (6 richtige Fußballer und 7 aufgeschreckte Hühner) entwickelte sich von Anfang an eine einseitige Partie. Bei der Mannschaftsaufstellung mussten diejenigen, die nicht mehr rechtzeitig von Bernd weglaufen konnten, mit ihm zusammenspielen. Da half auch kein Jammern, sie hatten Bernd an der Backe!!! Zudem waren sie auch nur zu sechst. Schlechter konnten die Zeichen nicht auf Niederlage stehen.
Zimbos letztjährige Trainingsbilanz spricht eindeutig gegen ihn. Das versprach ein Schützenfest zu werden, was es auch wurde.

Um die Spannung gleich mal rauzunehmen. Zimbos Mannschaft hatte gewonnen. Irgendwas mit 17:4 oder 12:3 oder 14:4. Keiner weiß das mehr so genau. Und wer will das noch wissen? Keine Ahnung wie das passieren konnte.

Zitat Paul Breitner: „Die hatten alle die Hosen voll, aber bei mir lief’s ganz flüssig.
Dreimal dürfen wir raten, wer bei uns die Hosen voll hatte. Die sonst so sicheren Torschützen vom Dienst (ich meine nicht Zimbo) Enzo und Andi H. könnten die einen gewesen sein. Die anderen, die Abwehrspieler, die zu weit vom Gegner standen. Nur im Mittelfeld gabs keine Fehler, weil nicht vorhanden. Tore waren Fehlanzeige. Harry im Tor war die Schießbudenfigur, jeder Schuss ein Treffer. Resigniert nuggelte er an seiner Flasche, während Markus ein weiteres Tor erzielte. Nachdem es schon irgendwas zu null stand, meinte Kare:Harry, wir beide machen hinten dicht. Es muss ein zweiter, imaginärer Kare an meiner Seite gestanden haben, geholfen hat mir der aber nicht. Der andere stürmte vorne. Dann übernahm Wolfi das Tor und ich hängte mich an Markus’ Fersen. So wirklich gelang mir das aber auch nicht. Kurzum noch nie war in einem Trainingsspiel eine solch Unordnung. Unter normalen Umständen hätten wir ein Samstagsspielverbot auferlegt bekommen müssen. So desolat kann man sich nicht vor dem Gegner präsentieren

Den sechsen auf der anderen Seite gelang aber auch schon alles. Selbst wenn sie dämlicherweise über den Ball stolperten, waren wir noch DÄHMLICHER den Ball zurück zu erobern. Zu allem Überfluss hielt Bernd seinen Kasten sauber. Ich hatte noch nie einen Torwart gesehen, der in einem Match so oft angeschossen wurde. Er hat zwar keinen Torriecher mehr, aber den Torwartriecher, den hat er 🙂

Obwohl ich leider berichten muss, dass Bernd das Tor zum 2:0 erzielte. Er marschierte über das halbe Spielfeld. Stand alleine vor dem Torwart und keine rechte Mühe den Ball ins zu schubsen. Bernd, wir lieben dich dafür. (Anm. der Red: Gespielt wurde auf einem Kleinfeld, das halbe Spielfeld muss nochmal halbiert werden, woraus sich ein 11,67 m Sprint ergab). Die nächsten 45 min zog sich Bernd nun zur Erholung ins Tor zurück.

Fazit: Mehr sog i ned, aber jetzt kann es nur besser werden…

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