SV Waldau – DJK Weiden 1 : 7

Weil ma denkn, dass ma fit san

SV Waldau – DJK Weiden 1 : 7

31. Juli 2010 Berichte 2010 0

vlogo_sv_waldauJawoll, die „Alten können’s noch. Am Samstag Abend war nicht alles Gold was glänzt, aber eine deutliche Leistungssteigerung war zu erkennen.
Die Aufstellung musste wieder einmal umgekrempelt werden. Der große Rückhalt Alois, die Mauer, fehlte aus familiären Gründen. Vielleicht war’s aber auch das Robert-Green-Kullerball-ins-Tor-Fieber. Genaues weiß man nicht 🙂 Stattdessen musste Ersatzkassenwart und Silberfuchs Harry nach mehrjähriger Abstinenz zurück in den Kasten. Ein gewisses Zittern der Weidener Feldspieler konnte festgestellt werden, woher aber dies stammt konnte nicht in Erfahrung gebracht werden. Trotz großer Mehrfachbelastung durch den Verein werden aber wider Erwarten Harry’s Beiträge nicht erlassen oder reduziert!!! Das sei aber nur am Rande kurz erwähnt.

Von Anfang an spielten wir druckvoll auf das Waldauer Tor. Die großen Chancen ließen aber noch auf sich warten. Der stumpfe Rasen machte zu dem ein genaues Passspiel sehr schwierig. Die Bälle mussten hoch oder scharf zugespielt werden.
Doch das erste Tor der Gäste ließ nicht lange auf sich warten. Durch ein schönes Zuspiel von Hecht Andi konnte Enzo mit einem tollen Schuß das 0:1 gegen seine alten Kameraden erzielen.
Das unser Gold nicht immer glänzt, verdanken wir der Tatsache, dass unser Deckungsverhalten immer noch nicht auf dem alten Stand ist. Das zwischenzeitliche 1:1 folgte nach einer eklatanten Abwehrschwäche vor dem eigenen Strafraum. Plötzlich und aus heiterem Himmel stand der Angreifer nach einem Mini-Solo alleine vor dem Torwart. Der anschließende Schuß landete exakt im oberen linken Winkel. Torwart Harry hätte ihn nur halten können, hätte er „Olli geheißen und in zwei Meter Höhe waagrecht in der Luft liegen können. Also ein sogenannter unhaltbarer Schuß. Auf Nachfrage von Andi B. „ob Harry nicht mal auch einen Ball halten könne, mußte Harry dies ablehnen. Eine alte Harry- Tradition sagt aus: Den ersten Schuß aufs Tor halte ich nie!
Einige Minuten zuvor, beim Stand von 0:0, hatten die Waldauer aber noch eine tolle Aktion. Eine Flanke von der rechten Seite über den gesamten Strafraum nahm ein Waldauer Angreifer volley. Den strammen Schuß hielt Harry sicher. Aber da er genau auf den Torwart kam, zählt dieser für die obige Aktion nicht mit. Es bleibt also dabei: Erster Schuss ist ein Treffer.

Dann kamen die Auftritte des Andi „Backhendl aus Regensburg im Bauch Hecht. Wieder einmal tankte er sich auf der linken Seite durch und konnte aus spitzem Winkel mit einem harten Schuß den 1:2 Halbzeitstand erzielen. Die Backhendl kamen im Spiel gegen Parkstein erstmalig zum Einsatz und verfehlten ihre Wirkung nicht. Mehrfachtreffer werden garantiert. Wäre auch eine Lösung für unseren schwächelnden 1. Kassenwart (Namen werden nicht genannt, gell Bernd)

Bis jetzt hielten die Hausherren tapfer mit und ließen nicht all zu viele Chancen zu. Aber dann schlugen die Gäste zu. Das Backhendl erzielte seine Tore Nr. 2 und 3. Den Hattrick verhinderte nur die Halbzeitpause. Schade. Den Hattrick soll er sich für Etzenricht oder Luhe aufheben.

Auch der andere Bernd durfte sich heute auf der nicht vorhandenen Anzeigetafel bewundern. Nach Vorlage von Sigi konnte er mit einem fulminanten Schuss aus etwa 40 cm (also 400 mm) seine Leistung mit einem Tor krönen. Nicht ganz einfach diese Aktion, ein Mario Gomez drischt solche Bälle gerne mal an die Latte.
Nun kam wieder ein Augenblick, den sich Harry sehnlichst wünschte. Wieder stand ein Angreifer vor ihm. Den Schuß konnte Harry aber mit einem prächtigen Reflex zur Ecke abwehren. Das Abwehrverhalten werde ich nun nicht bemängeln, es stand doch ein glänzend aufgelegter Torwart zwischen den Pfosten. Genug der Beweihräucherung.

Nun durften auch die Abwehrspieler ran. Roland hatte vermeintlich freie Schussbahn, nutzte dies und zog aus etwa 20 Metern ab. Der Ball blieb aber in den Abwehrreihen hängen. Er holte sich das zurückprallende Leder und versuchte es aus fast der gleichen Position ein wieder. Aller guten Dinge sind zwei. Da gab’s nichts zu halten. Neuer Spielstand 1:6. Zum Schluss konnte sich auch Wolfgang noch auszeichnen, der das 1:7 und zugleich den Endstand markierte.

Fazit Nr. 1: Alles in allem ein gelungener Abschied in die Sommerpause. Die Abwehr stand. Der Sturm trifft. Kameradschaft passt, was man auch an dem blöden Gelabere unter der Dusche und in der Umkleidekabine feststellen kann.

Fazit Nr. 2: Endlich wieder ein Spiel, das Spass gemacht hat und konnte ohne neue “Freunde” beendet werden. Insider wissen die wahre Bedeutung dieser Aussage!!!

Naja, unsere Nr. 13 hatte einen kleinen Disput, aber das ist ja schon obligatorisch

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