SV Parkstein – DJK 0 : 3

Weil ma denkn, dass ma fit san

SV Parkstein – DJK 0 : 3

24. März 2013 Berichte 2013 0

vlogo_parksteinAuf geht’s zum Kunstrasen. Nach 2011 sind wind wieder zu Gast am Parkstein und durften uns auf dem Heiligen Rasen tummeln. Ein großes Lob an den Greenkeeper, der den Rasen schön grün machte.
Aller Anfang ist bei der DJK immer schwer, so auch hier. Vorne wurden klarste Chancen vergeben. Hinten war die Weidener Abwehr schwer durch die jungen Angreifer beschäftigt. Der Parksteiner Trainer, Benjamin Button, hatte tief in die Trickkiste gegriffen. Seine Spieler wirken von Jahr zu Jahr jünger. Nächstes Jahr geht’s gegen die A-Jugend. 2015 werden wir den Gegner vor dem Spiel erst die Windeln wickeln müssen…
Der mutige Alois spielte auf dem Kunstrasen in kurzer Hose, was aber nicht schlimm erscheint, denn richtig strecken musste er sich fast nicht. Während die Gastgeber hinten anfällig erschienen, setzten die Bubis im Angriff immer wieder kleine Nadelstiche, so konnte sich ein Bubi nach einem schönen Pass im Mittelfeld frei auf Alois zulaufen. Im letzten Moment konnte Harry ihn stoppen. Leider nur mit einer Grätsche, blutigem Knie und auf Kosten eines Freistoßes. Kare würde sagen, den habe ich nehmen müssen!
Zur Halbzeit stand es dann immer noch 0:0 unentschieden. Nachdem in der Pause wieder Kraft getankt wurde, hatten einige zu viel Luft. Leider nicht der Schiri. Er verweigerte einen ganz klaren Handelfmeter auf der Torlinie und somit das 1:0 für die Gäste. Wie man das übersehen kann, ist fraglich. Jetzt gab es logischerweise schon die erste Rudelbildung. Vehement wurde ein Elfmeter gefordert. Aber welcher Schiri hat seine Entscheidung jemals widerrufen? Also ging es weiter. Gleich darauf ein Laudfduell zwischen Kare und einem Parksteiner, in dem beide mit Haken und Ösen arbeiteten und dem Ball hinterherjagten. Aufgrund bestimmter körperlicher Voraussetzungen und der besseren Armarbeit gewann Kare das Duell. Worauf der Gegner dies zum Ansporn nahm, absichtlich von hinten in die Füsse zu treten. Klare rote Karte. Egal was im Laufduell geschah. So was ist unsportlich und ein Angriff auf die Gesundheit eines Spielers. Jetzt wurde es richtig bunt. Noch größere Rudelbildung als ein paar Minuten zuvor. Hier folgten Schubsereien und Kopfstösse. Das Spiel stand jetzt kurz vor dem Abbruch. Mit Fußball hatte das nichts mehr zu tun. Einige Spieler waren nun so aufgebracht, dass sie nun kapitulierten und die Kabine aufsuchten, um schlimmeres zu vermeiden. Dann wurden die erhitzten Gemüter ruhiger und es ging bei beiden Mannschaften mit dezimierter Zahl weiter. Auswechselspieler sind auf beiden Seiten Mangelware.
Nun war Platz zum Spielen. Jetzt konzentrierte man sich wieder auf das Wesentliche. Den Fußball Es folgte ein Weidener Angriff und der Stürmer kam im Strafraum durch einen leichten, aber nicht elfmeterwürdigen Schubser zu Fall. Der Unparteiische hatte nun ein Einsehen und zeigte auf den Punkt. Hier war man sich aber auf beiden Seiten einig, dass man den nicht Pfeifen musste. Konzessionsentscheidung nennt man das wohl. Der fälligen Elfer verwandelte Stefan sicher zum 1:0.
Nach einem Vorstoß auf der linken Seite konnte Jürgen die flach hereingetretene Flanke aus kurzer Distanz zum 2:0 verwandeln. Jetzt hatten wir endlich Oberwasser erreicht. Das Spiel wurde trotz fehlender Fitness und Gesundheitszustandes besser. Die DJK bracht eben große Plätze, um sich zu entfalten. Ist kein großes Spielfeld da, werfen wir auf beiden Seiten Akteure raus und es läuft dann richtig rund.
Kurz vor Ende durfte sich Harry wieder als Torschütze eintragen, als er einen Klasse Pass von Jürgen in die Gasse erhielt und frei auf den Torsteher zulaufen konnte. Diesen noch kurz umspielt und das 3:0 stand fest. In drei von vier Jahren hatte er schon Treffer erzielt. Nie war er so wertvoll wie heute 😉
Der Drops war nun gelutscht. Nach dem Abpfiff hatten sich alle wieder lieb und es gab ein versöhnliches Shakehands. So soll es auch sein.
Fazit:
Der Rasen war grün, das Knie blutrot, Harrys Auge blau, die neuen Dressen weinrot
Es war das optimale Spiel die neuen (abgelegten) Dressen der 2. Mannschaft einzuweihen. Kein Schlamm auf dem Kunstrasen. Der Schweiß war durch den starken Wind wie weggeblasen, was das Waschen diese Woche überflüssig macht.
Danke schön nochmal an Stefan und Roland fürs Überlassen der Trikots.

Facebooktwitterredditpinterestlinkedinmailby feather