SV Grafenwöhr – DJK Weiden 1 : 1

Weil ma denkn, dass ma fit san

SV Grafenwöhr – DJK Weiden 1 : 1

13. Oktober 2012 Berichte 2012 0

vlogo_grafenwoehrFür den Endspurt bis zur Winterpause hat sich unser alter Spielausmacherer schon ein paar Schmankerln aufgehoben. Am Samstag war der SV Grafenwöhr an der Reihe. Wie aus den letzten Jahren gewohnt, wurde es die erwartet harte Nuss.

Das Spielerkarussell drehte sich an diesem Samstag wieder mal kräftig. Die Mannschaft schwankte zwischen 10 und 13 Mann. Auch bitte ich am Samstag, drei Stunden vor dem Spiel, keine Spielerbestandsanfragen zu stellen. Diese können definitiv nie richtig beantwortet werden. Beim Anpfiff des Spiels kann ich jedem der es wissen will, mitteilen wie viele da sind.

Diesmal ging es wieder genau auf. Elf Freunde sollen wir sein und genau elf waren wir. Wer braucht schon diese Ergänzungsspieler? Allenfalls der Gegner, wie z. B. Grafenwöhr. Die gingen hier schon auf Nummer sicher und boten sage und schreibe gleich zwei dieser Spieler auf. Na ja, wer’s braucht.

Gleich nach dem Anpfiff bemerkte man schon das druckvolle Spiel der Gastgeber. Wie beim letzten Aufeinandertreffen spielten sie forsch nach vorne und drängten auf die Führung. Diese ließ prompt nicht lange auf sich warten. Als der Schiri zwei eigentliche Fouls der Grafenwöhrer am Weidener Strafraum nicht gepfiffen hatte, pennte die Gästeabwehr komplett und blieb stehen. Währenddessen stahl sich ein Stürmer davon und konnte mit einem sehenswerten Seitfallzieher zum 1:0 für den Gastgeber vorlegen. Und was lernen wir daraus? Foul ist nur dann ein Foul, wenn der Schiri pfeift. Wenn die Pfeife nicht pfeift, dann geht’s weiter. Um nun Missverständnissen vorzubeugen, mit Pfeife meine ich das Gerät, welches Töne machen kann.

Nun wäre der beste Zeitpunkt für Meister Andi Röhrich. Zu spät kommen. Gegentor verpassen. Dann doch kommen und nach 10 Sekunden ein Tor erzielen. Und nach dem Spiel denken, man hätte gewonnen.

Die ballsicheren Grafenwöhrer beherrschten eigentlich das Spiel, aber die DJK, im Besonderen Enzo, erspielte sich ein ums andere Mal sehr, sehr 100ige Chancen. Selbst aus kürzester Distanz wurde zu langsam reagiert und der Ball konnte aus einem Getümmel heraus nicht im Kasten untergebracht werden. Vielleicht hat Kare doch Recht, dass zu viel laufen langsam macht. Als Enzo später hinten aushelfen musste, winkte er unterm Vorbeilaufen der Nr. 13 nett zu. Beim anschließenden Vorwärtsspurt gab es abermals ein nettes Lächeln. Ja ja, unser Kare hat schon Steherqualitäten. J

Es war ein körperlich hartes Spiel. Das nahmen die 13er beider Mannschaften wahr und schüttelten ihr gesamtes Können aus dem Ärmel. Sie gaben sich nichts, weder im ähh.. fussballerischen Bereich noch verbal. Es war Liebe auf den ersten Blick. Schöner wäre nur noch Ikea, Geburtstagsfeiern oder Marienhof.

Bis zur Halbzeit konnte die DJK das 1:0 über die Zeit retten, zwar waren Chancen da, nur hätte man sie nutzen müssen. In der zweiten Halbzeit das selbe Bild. Der SV im Vorwärtsgang, unter anderem mit der eigenen Nr. 13. Die beiden hatten sich ganz doll lieb und nieteten sich gegenseitig um. So schön haben die beiden Kleinen miteinander gespielt.

Und weil die DJK immer für ein Tor gut ist, musste auch hier eines fallen. Und wenn man die sehr 100%igen nicht rein macht, denn werden eben die 10%igen verwandelt. Eine Flanke, die als Torschuss endet, rutschte von der Unterkante ins Netz. Die DJK stand in der Abwehr sicher und wenn’s mal nicht so war, ist da immer noch ein Torwart, der (fast) alles hält.

 

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