SpVgg W’eschenbach – DJK Weiden 0 : 3

Weil ma denkn, dass ma fit san

SpVgg W’eschenbach – DJK Weiden 0 : 3

21. April 2012 Berichte 2012 0

vlogo_spvgg_w_eschenbachMit Bestbesetzung und 14 Spielern an der Zahl traten die Weidener die Reise an. Sollte das in dieser Saison zur Gewohnheit werden, immer mit soviel Spielern antreten zu müssen, muss unsere Taktik dringend umgestellt werden. So zum Beispiel hat Gustl das neue Konzept nicht kapiert. Zwar konnte er ein großes Laufpensum aufweisen. Das war aber 90 Minuten ausserhalb des Spielfeldes. Ohne nur eine Sekunde gespielt zu haben, duschte er danach mit.

Das Comeback des Jahres wurde auch gefeiert. Markus Müllermilch war mit von der Partie. Es stand zwar nirgends sein Name drauf, aber jeder kannte ihn. Leider kann ich nicht genau sagen, ob ich das Wort „Comeback-Bierkasten“ verstanden habe. Das kann sich ja im nächsten Spiel klären, wenn der Kasten in der Kabine steht.

Zum Spiel bleibt nicht viel zu sagen, obwohl es eine Kuriosität gab. Die Spielweise wurde zum letzten Spieltag leicht verbessert. Wir spielten zu Null. Es wurden wieder viele lange Pässe geschlagen, um die eigentlich leicht überalterte Gastgeber Abwehr, zu überrumpeln. Das alles half nichts, unsere Stürmerstars blieben stumpf. Dafür waren die Abwehrspieler der SpVgg umso spitzer. Nach einer scharfen Hereingabe von der rechten Seite versenkte man das Leder lieber selber im eigenen Tor. Der DJK sollte es recht sein. Die Führung aber alles in allem verdient. Dass auch die DJK Abwehr nicht sicher stand, musste wieder einmal Alois büßen. Sage und schreibe vier sogenannte 1000%ige wurden entschärft. Kleiner Vorschlag meinerseits: Ein Extra-Freibier vom Müllermilch Kasten!!!

Zur Halbzeitstand stand es aber 2:0. Weil die Weidener es nicht verstanden, Tore zu schießen, übernahm kurzerhand ein weiterer Windischeschenbacher die Initiative und versenkte die Kugel mit dem zweiten Eigentor an diesem Tage zum 2:0.
In der Halbzeitpause war es ruhig. Keiner wusste genau warum? Das Trikot der Nr. 13 blieb leer. Ob es hier Zusammenhänge gibt? Na ja zurück zum Spiel. Die Offensivabteilug der Hausherren war wieselflink. Gleich drei schnelle Stürmer mussten in Schach gehalten werden. In Schach halten heisst hier Ablaufen, Stellen, enge Bewachung. Die überaus faire Weidener Verteidigung wusste hier zu überzeugen. Ein Satz wurde gar nicht vermisst: „Den musste ich bremsen, der wäre durch gewesen.“ Wessen Spruch war das wieder? In der überaus fairen Partie musste keiner der überaus fairen 22 Spieler diesen Satz in die Tat umsetzen.Nachdem unsere Stürmer nicht aus der ersten Halbzeit lernten, musste schon wieder unter tatkräftiger Unterstützung der Windischeschenbacher, das dritte „Eigentor“ des Tages erzielt werden. Nach einem Missverständnis zwischen Torwart und Verteidiger legte sich Letzterer unter myteriösen Umständen auf den Rasen zum Schlafen. Den nun „freigelegten“ Ball brauchte Roland nur noch über die Torlinie schubsen. Aber der Fairness wegen, sollte das als Eigentor gezählt werden.

In der internen Torschützenliste führt nun mit großem Abstand die SpVgg WESB. Abgeschlagen auf den hinteren Plätzen Zimbo und Roland.

Aufgrund dieser tollen Gastfreundschaft, sollten wir unbedingt wieder kommen dürfen.

Fazit:
Wer Tore schießt, kann trotzdem bzw. auch deswegen verlieren.

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