SpVgg Moosbach – DJK Weiden 1 : 3

Weil ma denkn, dass ma fit san

SpVgg Moosbach – DJK Weiden 1 : 3

5. Mai 2012 Berichte 2012 0

vlogo_moosbachNachdem im letzten Jahr der Versuch in Moosbach zu spielen, kläglich gescheitert ist, hat es dieses mal geklappt. So ganz geheuer war es unserem beinharten Kare aber dennoch nicht, er war vorsichtigerweise gar nicht dabei. Familiäre Festivitäten wurden als Grund des Fernbleibens angegeben. Mittlerweile setzt das Trikot mit der Rückennummer 13 schon Staub an und das Tragerecht wird auch bald verwirkt sein. Aber eine Chance soll er noch bekommen. Obwohl, freiwillig wollte es auch keiner anziehen.

Hätte das Spiel dennoch aus organisatorischen Unzulänglichkeiten nicht stattgefunden, hätte doch unser Ex-Spiel-Ausmacherer Andi als Prügelknabe seinen Kopf hinhalten müssen. Aber hier sollten wir Gnade vor Recht ergehen lassen, hat er sich doch mit seinem kleinen angesetzten Bäuchlein zu seinem Comeback hinreißen lassen.

Ach, ist der Rasen schön grün. Dachten sich die Weidener Akteure. Von außen ein Klasse Rasen. Frisch gemäht, keine Ackerfurchen. Aber steinhart und durch den Regen spiegelglatt. In den Stollen verfing sich das Schnittgut und ein guter Stand war dahin. Reihenweise setzte es die Weidener auf den Hosenboden, was schon Angst machen konnte, wenn man an den Spielausgang dachte.

Spiel Nummer drei war die beste Leistung in der noch jungen Saison. Ruhender Pol und bester Mann auf dem Platz war Libero Schore, der wohl jeden Ball ablaufen konnte und mit guter Übersicht die Bälle von hinten verteilte.

In den ersten Minuten versuchten sich die Gäste erst mal nur auf den Beinen zu halten. War dies Hindernis dann überwunden, konnte man sich dem Ball widmen. Zwischenzeitlich hatten die Gastgeber schon ein paar Duftmarken gesetzt, mehr aber nicht. Richtig dufte fand Harry seinen neuen 150 kg Freund, der nur eine Richtung kannte. Geradeaus, Hindernisse spielen keine Rolle, die werden weggefegt. Eine richtig explosive Mischung wäre doch unser Klärbeckenmeister und der Duftmarkensetzer. Man freut sich schon aufs nächste Jahr.

Fußball wurde natürlich auch gespielt. Nach einer guten halben Stunde dann doch das erlösende Führungstor. Wieder einmal eine gute Hereingabe vom Flankengott Markus S. von der rechten Seite. Bernd P. stolperte in die platzierte Flanke, der er nicht mehr ausweichen konnte und erzielte per Kopf den 1:0 Führungstreffer. Die Weichen wurde gestellt: und zwar auf Sieg. Aber so früh soll man sich doch nicht freuen, schon fast im Gegenzug eine unübersichtliche Aktion im Weidener Strafraum und es gab Strafstoß. 150 kg Freund trat gegen Alois an. Unnötig zusagen, wer das Duell gewonnen hat. Das kann einem schon stinken. Sie wussten ja nicht, das noch ein „bester Spieler“ im Tor stand und selbiges sauberhalten wollte.

Aber in den ersten Minuten der zweiten Halbzeit sollte es nun passieren. Alois musste hinter sich greifen. Ausgerechnet 151 kg (Trikot war nass vom Regen) Freund erzielte das Tor. Hier hat in der Abwehr die Abstimmung nicht gepasst. Durch einen neu eingewechselten Spieler der Moosbacher wurden die Abwehraufgaben neu verteilt. Harry übernahm anschl. wieder den Panzer, der nur mit Fouls auf sich aufmerksam machen konnte.

Der Führungstreffer für die DJK ließ nicht lange auch sich warten. Man muss schon sagen, dass der Flankengott wieder zu schlug. Markus flankte wieder von rechts. Enzo nahm die Flanke an, machte noch den einen oder anderen Haken und konnte aus kurzer Distanz den Ball über die Linie schlagen. Hier ist ein kleines Amateurvideo vom Tor.

Friede, Freude, Eierkuchen auf dem Platz. Richtig leise war es. Naja, nicht ganz. Das Duo Andi und Andi schlüpfte nahtlos in die Rolle manch anderer, die viel Luft zum Reden (Diskussionen) haben. Die Luft aber nicht mehr zum Laufen aufbringen. 😉

Ein 2:1 sollte aber nicht reichen. Diesmal legte Enzo dem einen Andi auf. Der eigensinnig wie Stürmer (manchmal) sein müssen, den Endstand von 3:1 herstellte.

Fazit: Kaum ist „Günni“, die Katze aus Moosbach, nicht mehr im Kasten, schon verliert der Moosbacher. Naja, aber dafür haben sie ein gutes Bier…

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