Kleinfeldturnier SpVgg Weiden

Weil ma denkn, dass ma fit san

Kleinfeldturnier SpVgg Weiden

22. August 2009 Berichte 2009 0

Spiel 1:
Um 12:25 Uhr begann auch für die DJK das Kleinfeldturnier 2009 bei der SpVgg. Gleich von Beginn an machte sich Unsicherheit bemerkbar. Pässe auf kurze Distanz verhungerten auf halber Strecke. Sie waren leichte Beute für die Grafenwöhrer, die sofort konterten. Die Mannschaftsleistung fehlte, was auf einem Kleinfeld das A und O ist. Durch die vielen Einzelleistungen kamen eigentlich keine gefährlichen Angriffe zustande. Eklatante Konditionsschwächen bei Harry im Mittelfeld (was sucht der da???) minderten ebenso die Mannschaftsleistung wie einige Wechselfehler, bei der ein Defensivspieler gegen einen Offensiven ging. Vielleicht war es eine versteckte Taktik um den Gegner und sich selbst zu verwirren, man weiß es nicht!
Zu unserem Glück verstand es Grafenwöhr aber auch nicht, ihre Überlegenheit in Tore umzumünzen, sodass das wir nur 1:0 verloren. Alois war übrigens der einzige Spieler, der nicht seine Normalform erreichte. Er spielte wie immer herausragend!!!
Schadensbegrenzung betrieb er mit seinen beiden großartigen Reaktionen und verhinderte damit eine noch höhere Niederlage.
In den 20 Minuten wurde keine echte Torchance heraus gespielt. Lediglich in der letzten Spielminute wurde eine Doppelchance durch Zimbo und Enzo vergeben.
Fazit:
Das wohl schlechteste Spiel, das die DJK jemals in einem Turnier absolvierte. Umso verwunderlicher warum es keine Klatsche wurde??? Gibt es denn noch Hoffnungen für das nächste Spiel oder gar den weiteren Turnierverlauf? So jedenfalls nicht.

Spiel 2:
Im nächsten Spiel rissen sich die Akteure am Riemen und zeigten im Vergleich zum ersten Spiel leichte Verbesserungen. Dies machte sich durch „leicht erhöhte Laufbereitschaft bemerkbar. Die Pässe fanden das Ziel zum Mitspieler, weil sie den berühmten Schritt entgegen kamen. Aber nicht immer, wie gesagt, es war ja nur eine leichte Besserung zu verzeichnen. Harry spielte jetzt hinten, was seiner Kondition sehr entgegenkam. Der Ehrgeiz wurde angeweckt, war auch bitter nötig.
Enzo war auch derjenige, der ein Zeichen setzte. Aufopfernd, mit viel Einsatz und Herzblut ging er in einen Zweikampf. Dies gefiel auch dem Schiedsrichter und belohnte ihn mit einer Zweiminuten Bedenkzeit. Endlich hat Enzo auch einen Spielkamerad und Freund gefunden. Wir freuen uns für dich. Die Unterzahlsituation wurde schadlos überstanden. Es ergab sich sogar eine erste kleine Torchance für die DJK. Betonung liegt auf Chance. Mein Gott, ist unser Angriff eiskalt und gefährlich! Das Spiel endete 0:0.
Fazit:
Kein echter Aufschwung vorhanden, noch viel Standfußball und eine Schiri-Leistung, die man lieber nicht kommentieren sollte. Die Partie wurde von einem gewissen
Herrn Beil oder Keil oder Seil ge- bzw. verleitet. Was aber nicht spielentscheidend war. Wo keine Chancen, da keine Tore…

Spiel 3:
Nun stand das erste Derby an. Gegen den Gastgeber, die SpVgg Weiden. Wenn das nicht Grund genug wäre, endlich an alte Leistungen anzuknüpfen. Gemeint sind die guten Leistungen.
Schnell wurden wir wieder auf den Boden der Tatsachen zurückgeholt. Stefan Fink erzielte nach einem Gefummel auf der Torauslinie das 0:1 aus einem spitzen, eigentlich unmöglichen Winkel. Wie gesagt, es war ein Derby und hatte seine eigenen Gesetze. Jetzt taute auch die DJK ein wenig auf und konnte durchaus sehenswerte Spielzüge aufweisen. Es dauerte auch nicht lange und Karl-Heinz verwandelte einen fulminanten Schuss aus kürzester Distanz mit der Watschn (zu deutsch: Fußinnenseite) zum zwischenzeitlichen 1:1 Ausgleich. Die Vorarbeit, wie kann es auch anders sein, kommt von unserem Vorlagenkönig und Ex-Torjäger Zimbo. Der mannschaftsdienlichste Spieler, den wir zurzeit haben.
Die SpVgg blieb stets gefährlich durch die Angreifer Fink und Weinhart. Dies konnte aber Andi nicht von seinem Führungstreffer zum 2:1 abhalten. Wieder einmal stellte sich Zimbo uneigennützig in den Dienst der Mannschaft und kassierte für dieses Tor die Scorerpunkte, während Andi Ruhm und Ehre kassiert. Ja mei, unser Vorlagenkönig!
Danach nahm Andi nochmal richtig Maß und setzte den Ball an das Lattenkreuz, das gab der umsichtige Schiri aber richtigerweise nicht als Tor.
Die Zeichen zum Aufwachen wurden diesmal von Weig Michael gesetzt, als dieser Enzo nach einer rüden Attacke, schonungslos dem Erdboden gleich machte. Wurde bei der SpVgg eine neue Nr. 13 geboren? Jung ist er, und noch lernfähig. Nach einer kleinen Unterbrechung konnte aber wieder weitergespielt werden.
Das erste mal im Turnier waren wir in Führung. Das sollte sich auch bis zum Abpfiff nicht mehr ändern. Wir hatten unseren ersten Sieg im Turnier eingefahren.
Fazit:
Wir spielten wie eine echte deutsche Mannschaft. Begannen sehr schwach, steigerten uns und mit viel Dusel wurde als Gruppenzweiter das Halbfinale erreicht. Platz 4 war somit schon erreicht.

Spiel 4:
Jetzt kam Spiel Nr. 4 und somit das zweite Stadtderby an diesem Tag für uns. Gegen den FC Weiden Ost begann die Zeit des Aufbruchs, des Kampfgeistes und der Ehrgeiz dieses Spiel für sich zu entscheiden. Es war unser bestes Spiel. Jetzt kamen wir so richtig in Fahrt und erspielten uns richtig gute Tormöglichkeiten. Aber Tore wurden keine erzielt. Auch der Gegner hatte seine Chancen die Führung zu erzielen, nutzte diese aber ebenso wenig. Es war ein typisches Derby, das von der Dramatik lebte. Schließlich ging es um den Finaleinzug.
Wieder war es Enzo, der wieder Zeichen setzte, wieder belohnt wurde, wieder von seinem Freund. Enzo und Herr Beil, Seil oder Keil sind wirklich sehr gute Feunde geworden. Und die sollte man bekanntlich nicht trennen. Dennoch musste er für zwei Minuten auf die Bank. Hilfesuchend wandte sich Enzo an Killerblick Harry und die Nr. 13, dass das nächste Mal mögen doch WIR die Zeichen setzen!!!
Trauriger Höhepunkt war ein übler Zusammenstoß von Alois und einem Ostler. Dieser setzte von hinten zu einem Kamikaze-Flugkopfball an und das Ziel, der Ball, wurde verfehlt. Traf aber unseren Torwart mit voller Wucht. Alois blutete am Ohr und lag benommen am Boden. Ein späterer Befund wird eine kleine Gehirnerschütterung feststellen. Nach kurzer Behandlungspause konnten auch beide wieder weiterspielen.
Um es kurz zu machen, es fielen keine Tore mehr und das Spiel endete mit 0:0. es folgte sofort das 9m-Schießen. Zimbo (Ex-Goalgetter) und Kare (Nr. 13) verwandelten ihre Strafstöße sicher. Bei Thorstens Schuss musste gezittert werden, der Torwart war noch dran. Während Enzo und Andi ihre Chancen versemmelten, verwandelte Schore seinen 9m sicher und wir waren im FINALE!!!
Fazit:
Mit viel Dusel, aber auch Einsatz und Kampfgeist sind wir da hingekommen, wo der FC Bayern die nächste Zeit nicht hinkommt. Ins FINALE!!!

Spiel 5:
Den schwersten Brocken bekamen wir im Finale zum Fraß vorgeworfen. Um es gleich vorwegzunehmen. Gefressen wurden diesmal wir. Gegen Luhe, die zwei ihrer Vorrundenspiele bereits 6:2 und 6:1 gewannen, sahen wir kein Land, obwohl sich die eine oder andere Möglichkeit für die DJK ergab. Ein Tor von uns hätte den Spielverlauf auf den Kopf gestellt. Kurzum, die beste Mannschaft hat das Turnier gewonnen.
Herzlichen Glückwunsch nach Luhe.

Fazit:
Wenn man in vier Spielen zwei Tore schießt und damit das Finale erreicht, haben wir das Beste daraus gemacht. Mehr war eben nicht drin, für uns Minimalisten.

Nur mal so nebenbei: Wir haben auch nur 3 Tore einstecken müssen, das ist ja auch nicht schlecht.


Negativer Höhepunkt war während einer Spielpause ein Fußball, der sich auf die Tische verirrte. Und einen Scherbenhaufen hinterließ. Leider saß Andi in der Scherbenflugbahn und erlitt eine tiefe Schnittwunde am rechten Unterarm mit einer durchtrennten Sehne. Das Ergebnis: Sofortige Fahrt ins Krankenhaus, Operation und zwei Wochen Gips.
Gute Besserung wünschen Dir deine Finalverlierer-Kameraden und einen schönen Urlaub mit Gips 🙂

 

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