DJK Weiden – VfB Rothenstadt 2 : 1

Weil ma denkn, dass ma fit san

DJK Weiden – VfB Rothenstadt 2 : 1

21. Juli 2012 Berichte 2012 0

vlogo_VfB RothenstadtIm zweiten Heimspiel in dieser Saison haben wir uns einen Gegner ausgesucht, dem genau die gleichen personellen Probleme plagen. Vielleicht klappts dann auch mal mit dem Gewinnen. Mit einem Gegner, der mit uns auf Augenhöhe schwimmt, sieht die ganze Sache schon viel besser aus. All zu oft war in dieser Saison Land unter bei Flutkanalisten.

bengayAber wieder plagten den Gastgeber Personalprobleme, da die letzten Zusagen erst am Samstag eintrafen. Plötzlich aber waren 14 Mann pünktlich am Treffpunkt. Jedoch verabschiedete dann der eine (reaktivierte) Kare. Dann der andere Kare. Bei ihm lag es vielleicht an der fehlenden “Männer”-Salbe am lädierten Oberschenkel. Und da waren sie wieder unsere 12 Probleme… Allerdings hatten wir erstmals in der Saison einen Coach an der Linie. Lag er noch gegen die SG Mantel/Weiherhammer am Baggersee in der Sonne, hüpfte er nun pflichtbewusst und einbeinig an der Linie entlang.
Die DJK-Abwehr musste auch neu formiert werden. Die Linke-Mauerseite-Roland hatte abgesagt. Ebenfalls konnte Alois krankheitsbedingt nicht sein Tor hüten. Hiermit musste die Rechte-Mauerseite-Harry seinen Verteidigerplatz räumen und ins Tor weichen. Die ganze Mannschaft war am Zittern. Wieder nicht zu Null. Und das gegen Rothenstadt!!!
Da wir uns trotzdem siegessicher gaben, musste auch ein Mannschaftsfoto her. Unseren Enkeln werden wir vom glorreichen Sieg gegen den VfB Rothenstadt erzählen.
Von Beginn an deutete sich das an, was die tausende Fans an der Linie gehofft haben. Die DJK nahm das Heft in die Hand. Mit Topbesetzung im Mittelfeld, das offensiv und defensiv gut arbeitete konnte fast nichts schief gehen.
Im Sturm hatten wir unsere besten Männer aufgeboten. Nur schade, dass man den beiden den Ball genau auf den Schlappen spielen muss. Laufen ist nicht nur Glückssache, sondern eine Frage der Kondition.
Das dachte sich auch Stefan und servierte Zimbo einen Traumpass genau auf den rechten Fuß, womit sich jede unnötige Bewegung vermeiden ließ. Den Rest kennt man. Ein Haken, zwei Haken, Zimbo-Übersteiger, Schuss und Tor. Ein echter Zimbo, wie in alten Zeiten!
Die Rothenstädter konnten sich an diesen Abend nicht sonderlich durchsetzen und blieben oftmals in der gut postierten Abwehr hängen. Schore räumte hinten wieder einmal alles ab, so dass für Ersatzkeeper Harry wenig zu tun blieb. War auch gut so. Gehandicapt durch die Oberschenkelverletzung war auch die einfachste Rückgabe eine Herausforderung. Also hat sich eigentlich nichts geändert…  🙂
Die Harmlosigkeit der Gegner entlud sich in einer gut gemeinten Aktion von Helmut. Eine flache, aber scharfe Hereingabe rutschte ihm über den Spann und versenkte somit die Lederkugel gekonnt im eigenen Tor. Das war der erste Schuss aufs Tor. Und wieder war er drinnen.
Unsere beiden Youngster, Roland und Stefan, auf dem linken Flügel harmonierten wie eh und je und sorgten laufend für Gefahr. Wieder war es Stefan, der mit einem herrlichen Pass diesmal Enzo bediente. Stefan wusste allerdings von Enzos Fitness und prompt musste sich Enzo auch strecken um die Flanke zu verwerten. Mit einer kleiner angehechteten Flugeinlage erarbeitete es sich das verdiente 2:1
Immer wieder konnte sich aber der Gegner kleine Chancen erzielen, die aber nach wie vor ungenutzt blieben. Die beste Chance, ein Freistoß vom Strafraumeck konnte Harry mit einem Weltklasse-Reflex vereiteln. (konnte ich mir jetzt nicht verkneifen) Die DJK hätte eigentlich noch ein Tor vorlegen müssen, um den Sieg sicher nach Hause zu schaukeln. Dies wurde leider verpasst und so stand das Spiel bis zum Ende auf des Messers Schneide. Auch gegnerische Torwart Weber Tom, man kennt sich noch aus jüngeren Zeiten, konnte nach mehrjähriger Pause zeigen was er noch zu bieten hat.
Fazit des Spiels:
Wir haben gewonnen. Die Statistik ist noch positiv und kann sogar in einer Woche gegen Wiesau noch ausgebaut werden. Nach der Sommerpause werden aber noch einige große Kaliber zu bewältigen sein.

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