DJK Weiden – SpVgg Windischeschenbach 6 : 2

Weil ma denkn, dass ma fit san

DJK Weiden – SpVgg Windischeschenbach 6 : 2

22. Juli 2011 Berichte 2011 0

vlogo_spvgg_w_eschenbachNeuer Gegner neues Glück. Am Flutkanal tauchte eine Mannschaft auf, mit der wir es noch nicht zu tun hatten. Ein Blick in deren Internetseite verriet, es waren nicht mehr die Jüngsten. Das trifft sich ja gut. So ein locker eingespielter Sieg an einem Freitag Abend wäre genau nach unserem Geschmack. Anschließend noch in die Fußgängerzone, um das Wochenende einzuläuten, aber…

Oh welch Wunder, die ersten 25 Minuten trumpfte die DJK tatsächlich auf, wie in den besten Zeiten, die ja bekanntlich schon lange zurück liegen. Das macht sich unter anderem an Kare’s Gesichtscreme bemerkbar, ohne die unsere harte Nr. 13 nach dem Spiel nicht mehr auskommen möchte. Eigentlich wollte ich nicht mehr über unsere Nr. 13 negativ berichten, als aber beim Aufwärmen ein von ihm geschlagener Ball aus kurzer Distanz in meinen Weichteilen landete, war mir klar das dies Krieg bedeutet!!!

Aber erst mal zurück zum Spiel. Normalerweise brauchen die Hausherren die erste halbe Stunde zum Aufwachen. Diesmal aber gings von er ersten Miunte richtig rasant los, jedoch ohne das Tor zu treffen um schon mal in Richtung Sieg zu steuern. Als sich dann Stefan ein Herz fasste um mit einem herrlichen Pass Zimbo in die Gasse zu schicken. Dieser fackelt nicht lange und erzielte das 1:0. Wie schon im Training, brachte er auch hier seine Leistung (Man höre und staune!). Und das ohne Gesichtscreme! Da sollte sich ein anderer Spieler doch eine Scheibe abschneiden. Echte Männer brauchen keine Gesichtscreme! Gesichtscreme ist ein No go!!! Und unser Zimbo ist eben ein wieder erstarkter John Wayne. Ein echter Held!

Nach einer halben Stunde verlor aber die DJK den Faden. Wo er wohl liegt? Der Gegner wurde nicht stärker, aber irgendwann sollte selbst dieser die Chance bekommen um auf das Tor zu schießen. Kommt immer wieder mal vor. Der gewohnte Rückhalt im Tor war diesmal nicht von der Partie. Alois war verhindert. Stattdessen musste Harry das Tor hüten, nach gefühlten 10 Jahren wieder einmal. Sein Manko ist bekannt. Der erste Schuß des Gegners ist immer drin. Warum sollte diese Tradition heute gebrochen werden, dachte sich Harry. Und so kam es wie es kommen musste, mit unserer lässigen Spielweise erzielte der Gegner sein Tor. Und der Torwartersatz blieb seiner Linie treu, erste Aktion: Den Ball aus dem Netz holen.

Es geht aber auch nicht ohne italienische Pizza. The flying Pizzaman Enzo erzielte zur Abwechslung per Kopf seinen Treffer. Andi H. selbst konnte diesen Treffer leider nicht verwandeln, von ihm kam die Flanke. Ob er hier beleidigt war, weil die italienische Pizza statt dem deutschen Schweinebraten bejubelt wurde, kann nicht mehr geklärt werden.

Immer konfuser wurde die Weidener Spielweise als nun gleichzeitig mit zwei Systemen gespielt wurde, was aber nicht den Gegner verwirrte, sondern die eigenen Mitspieler. Das eine System beruht auf Nachrücken um den Gegner einzuengen. Das andere beruht auf hinten drinnen bleiben. Was hier entstand war destruktiv und ein Riesenloch in der Mitte, für das keiner zuständig oder verantwortlich war. Und so kam es nun, wie es kommen musste. Der Gegner traf ein zweites mal.
Wieder ein Treffer aus dem Gewühl heraus.

So ein Spiel kennt eigentlich nur einen Sieger: Die DJK. Aufgrund der guten ersten halben Stunde und auch im weiteren Verlauf. Zwar ging die Grundordnung verloren, aber die zwingenden Chancen der Gegner waren, abgesehen von den beiden Toren, nicht gegeben. Jeder hatte sich nun mit dem Unentschieden abgefunden. So ein 2:2 Unentschieden in einem Freundschaftsspiel ist eben freundschaftlich. Bis zur 85. Minute wars auch so. Dann schlug der beleidigte deutsche Schweinebraten wieder zu. Rücksichtslos schnappte er sich einen verunglückten Pass des Gegners an dessen eigenen Strafraum und schob locker zum 3:2 ein. Andi „Schweinebraten H. wurde nun bejubelt. Endlich!!!

Die Privatfehde beginnt, dachte sich die italienische Vierjahreszeiten-Pizza. Und mit seinem Doppelschlag in den Schlussminuten markierte er auf Vorlagen von Helmut und Roland J. das vierte und fünfte Tor für die DJK. Nun wollte Roland den „Streit schlichten und dachte sich: „Wenn sich zwei streiten, dann freut sich der Dritte. Der Dritte im Bunde war er selbst und sorgte somit für den 6:2 Endstand. Anzumerken ist hier noch, dass die Vorlage vom deutschen Schweinebraten stammt.

Erkenntnis des Spiels: Ob hier mit System Kare oder System Andi B. gespielt wird, ob deutsch oder italienisch, uns reichen 5 effektive Minuten für vier Tore und den Sieg.

 

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