DJK St. Martin Neustadt – DJK Weiden 1 : 9

Weil ma denkn, dass ma fit san

DJK St. Martin Neustadt – DJK Weiden 1 : 9

30. Juli 2011 Berichte 2011 0

vlogo_djk-neustadtwaldnaabBevor die anstehende Sommerpause angegangen werden konnte, musste noch die Hürde DJK Neustadt überwunden werden. Aber die einzige Hürde war es wohl nur für das Auto, um die auf der Anhöhe gelegene Spielstätte zu erreichen. Regelmäßig konnten gegen den Namensvetter Siege eingefahren werden. Aber alles der Reihe nach.

Denkbar ruhig könnte es werden, weil Kare heute nicht mit von der Partie war. Was um alles in der Welt musste ihm zugestoßen sein, um nicht standesgemäß die Sommerpause einzuläuten? Ganz klar Papa Kare war bei IKEA! Naja, rosa Vorhänge kaufen, Longdrinkgläser im Sechserpack, einen Apfelschneider, die kultige Schaukelbanane, einen roten Teppich unter den Wohnzimmertisch. Des weiteren ein Kehrset und die legendären kleinen blauen Bleistifte. Naja, wem es gefällt…
WIR hatten jedenfalls Spaß beim Torfestival. Das nächste Spiel ist am 03. September und JA Kare, du darfst wieder zu IKEA fahren. Die Mannschaft will schließlich wieder ein Schützenfest feiern. Uuups, das war bööööse. 🙂

Unsere Neuzugänge hofften aufgrund des Nieselregens auf eine kurzfristige Absage. Im Grunde sind wir ja stolz auf unsere Benjamins, aber muss man denn so verweichlicht sein? Wir werden aus euch schon noch echte Männer machen, die keine Gesichtscreme benötigen.

Apropos Neuzugänge. Ein neuer alter Neuzugang, der sein Comeback feiert. Wer könnte das sein? Na logisch, der legendäre Mühle gab sein Debüt. Taktisch klug wählte er das letzte Spiel vor der Pause und ließ sich auch noch erst in der zweiten Halbzeit einwechseln. So wollte er wohl irgendwelche Defizite vertuschen. Auch egal, wichtig ist nur, dass er jetzt die fälligen 14 € Beitrag zahlt!

So langsam kann einem schon Angst werden. Es war das zweite Spiel, bei dem schon die ersten Minuten Lust auf mehr machen. Es ging schon munter los. Obwohl erst mal die Gastgeber mit einem herrlichen Weitschuss Alois auf die Probe stellten. Was soll man sagen, erster Schuss aufs Tor, Harry steht nicht im Tor und schon kann die Sache gar nicht schief gehen. Alois war auf dem Posten, machte sich lang und bestand die Probe. Anschließend gabs eine Traumstafette per Kopf. Der Volleyschuss von Bernd P. Verfehlte aber nur knapp sein Ziel. Dann gings recht flott weiter. Mit einem Doppelpass leitete Helmut das 1:0 von Andi B. ein. Direkte Kombinationen sind eben gefährlich, aber ob wir Alten da immer mithalten? Die jungen Wilden haben’s eben noch drauf.

Schlag auf Schlag ging es weiter. Roland J. bewies einmal mehr seine Spielübersicht und schickte Andi H. in die Gasse. Der nahm wieder einmal die Beine unter den Arm und ab gings’s. Ein typischer Hecht erzielte das 2:0. Richtig untypisch für den Rohrer-Andi war das 3:0 auf eine halbhohe Flanke von Bernd P. Er nahm die Flanke per Dropkick, als quasi im Stehen! Die vielen Baustellen machen sich nun bemerkbar, es geht eben nicht immer so schnell!

Dass auch die Neustädter Fussball spielen können haben sie auch unbedingt noch beweisen müssen. Nach einem Doppelpass, haben sie von Helmut abgekupfert, folgte ein sehenswerter Torschuss mit dem Aussenrist zum 3:1. Der hätte fast von Uii-uiii-Kare sein können, der hier vor Neid erblasst wäre. Andi B. trumpfte ebenfalls auf. Mußte er doch nicht, wie letzte Woche hinten ausputzen. Andi wäre nicht Andi, sonst hätte er wohl die Ecke von Bernd P. verwandelt. Aber der Chancentod bleibt ihm treu.

Da sich anscheinend heute jeder in die Scorerliste eintragen durfte, wollte auch Alois seinen Namen hier verewigen. Den weiten Abschlag, den der Neustädter Verteidiger unterlief, schnappte sich Bernd P. und der gekonnte Heber aus etwa 20 Metern senkte sich ins Tor. Dieses 4:1 war aber nicht genug dachte sich Helmut, das Nesthäkchen. Seine sehr hohe Flanke köpfte Roland J. zum vermeintlichen 5:1. Der Treffer zählte allerdings nicht wegen einer Abseitsstellung. Kurz darauf vergab Andi B. wieder einmal eine Chance, traf nur den Aussenpfosten und machte seinem Namen alle Ehre. Chancentod.

So verabschiedete man sich mit einer beruhigenden Führung in die Halbzeitpause. Die Abwehr stand sicher, die Sturmreihen trafen. Bleibt noch anzumerken, dass unser Italiener fehlte, ebenso wie Urlauber Zimbo und auch Harry war nicht mit von der Partie. Da sollten wir Abwesende uns alle doch mal Gedanken machen…

In der zweiten Halbzeit geht das muntere Scheibenschiessen weiter, aber aus kurzer Entfernung schießt Bernd P. nur den Torwart an. Die Neustädter Abwehr kam immer mehr in Bedrängnis und griff daher zu einer sehr ungewöhnlichen und bis dahin unbekannten Taktik: Selbstvertümmelung.
Bei einem Laufduell mit Roland H. kann man nur als zweiter Sieger hervorgehen, es sei denn man spielt mit der Kamikaze Taktik. Und die geht so: Man läuft im Abstand von einem Meter mit dem gegnerischen Abwehrspieler, stolpert über seine eignen Füße und jammert liegenderweise im Gras bei den Gänseblümchen. Intelligent ausgeführt wird einem der Freistoß zugesprochen. Dummerweise hat es aber dreimal nicht geklappt. Soviel Auswechselspieler kann doch keine Mannschaft aufbringen.

Es donnert sportlich weiter, Andi H. wühlte sich im Strafraum durch und im Stile eines Gerd Müllers erzielte er das 5:1. Das 6:1 ließ nicht lange auf sich warten. Stefan schob den Ball aus kurzer Distanz über die Linie. Der „reguläre Treffer zählte nicht, weil der Schiedsrichter eine angebliche Abseitsstellung erkannte. Amateuraufnahmen beweisen allerdings das Gegenteil.

Jetzt sollte sich eigentlich überall herumgesprochen haben, das Andi H. zu faul zum Laufen ist und sich die Bälle neuerdings nicht mehr erarbeitet, sondern vom Gegner zuspielen lässt. So auch diesmal, nur hat er diesmal nicht getroffen. Besser erging es hier Bernd P., der schon wieder einen Treffer markierte.

Nach einer Ecke von Stefan drischt Rohrer-Andi den Ball zum 7:1 unter die Latte. So mitten in den Weidener Tordrang folgte ein Entlastungsangriff der Neustädter und Alois musste klären. Die anschließende Ecke brachte den Hausherren nichts ein.

Nun wieder ein typischer Andi H. Er tankte sich durch bis auf die Grundlinie, flankte über den Torwart und Helmut brauchte nur noch per Kopf ein zunicken. Das 8:1 sollte aber noch nicht genug sein. Helmut schnappte sich am eigenen Strafraum den Ball und rannte los wie der Rohrer-Andi. Da dies die Arbeit von Rohrer-Andi war, suchte ihn Helmut als Anspielstation um ihm den Ball zu übergeben. Da es aber schon kurz vor Spielende war und Rohrer-Andi nicht mehr laufen konnte , gab er den Ball an älteren Stefan. Dieser wartete schon kurz vor der Linie und markiert nun den Endstand. Mit dem 9:1 waren die Gegner gut bedient,hätte es doch auch 10:1 ausgehen können. Aber das Abseits war und ist schon immer eine Regel, über die man streiten kann.

Geruhsame Sommerpause wünsche ich noch…

 

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