Detag Wernberg – DJK Weiden 1 : 2

Weil ma denkn, dass ma fit san

Detag Wernberg – DJK Weiden 1 : 2

25. Oktober 2014 Berichte 2014 0

Und täglich grüßt das Murmeltier…

vlogo_wernberg_detagDie Geschichte wiederholt sich doch immer wieder. Begonnen hat sie wie immer am Donnerstag. Nur sechs Zusagen, das ist nicht wirklich viel. Nach dem Training, also in der dritten Halbzeit, ein wahre Zusagenflut. Auf einmal waren wir doch schon zu zehnt. Am Freitag früh dann endlich vollzählig. Der elfte war an Bord. Der Tag soll aber nicht vor dem Abend gelobt werden. Kurz darauf  waren es wieder zehn kleine Negerlein.

In der umfassenden Telefonaktion von Harry und vor allem Erdinc ist es gelungen den Elften wieder an Bord zu ziehen. Ich denke mal Erdinc hat hier bewiesen, dass er im nächsten Jahr das Amt des “Kümmerers” durchaus bekleiden könnte. 🙂

Die Wernberger hatten die erste Möglichkeit des Spieles. Eine scharfe Hereingabe, konnten sie geschickt mit der Hacke abschließen, aber nicht im Netz unterbringen. Hätte er mal lieber hier gesehen und gelernt. 🙂

Es läuft ja nix glatt, wieder waren nur 10 Mann zum Anpfiff da. Bis der elfte eintrudelte, war die DJK schon überraschenderweise in Führung gegangen. Jürgen erkämpfte sich unnachahmlich in einem kämpferischen Kampf auf der linken Seite die Kugel, passte auf Erdinc, der sich ebenfalls kämpferisch durchkämpfte und nicht hängen blieb. Im Gegenteil, ein kluger Assist auf Mittelstürmer Zimbo, der da “stand”, wo ein Stürmer “stehen” muss. So leicht war es, die Führung zu erzielen.

Die Strafe folgte fast im Gegenzug. Einen schnellen Angriff konnte ein Wernberger Angreifer zum zwischenzeitlichen Ausgleich abschließen. Eine Mischung zwischen scharfer Hereingabe und Schuss aus spitzem Winkel schlug neben dem langen Pfosten ein.

Dann nach ca. 25 Spielminuten war auch die DJK vollzählig. Röhrich-Andi war jetzt auch da. Einer der wenigen Weidener Angriffe führte zum 2:1. Cafer fasste sich ein Herz und setzte einen Fernschuss aus halbrechter Position unter die Latte zur erneuten Führung. Das Spiel wurde nun in einigen Szenen härter, nachdem sich die Wernberger in ihren Angriffsbemühungen immer wieder fest rannten. Ihre schnellen Außenpositionen wurden immer wieder gut in Szene gesetzt und konnten fast nach Belieben Flanken nach innen schlagen. Abnehmer fanden sich keine. An der Strafraumgrenze war am Bollwerk Endstation angesagt.

Trauriger Höhepunkt war ein äußerst brutales Foul an Jürgen. Der Gegner hielt es für notwendig, als er sich den Ball zu weit vorlegte, mit beiden gestreckten Beinen in den Zweikampf zu gehen. Jürgens Überschlag endete unsanft auf dem Rücken, somit waren wir wieder zu zehnt! Sage und schreibe ca. 15 Minuten vollzählig!!! Auch wenn es nur ein Freundschaftsspiel war, so hielt es der Schiri nicht für notwendig irgendeine Strafe für den Spieler auszusprechen. Immerhin gab es einen Freistoß. Mit dem Unparteiischen wollte jedoch niemand freiwillig tauschen, da auf beiden Seiten nun die Emotionen kochten. Leicht war diese Aufgabe mit Sicherheit nicht.

Die Weidener ließen sich auf einige verbale Streitigkeiten ein, das aber nur den Wernbergern schadete. Immer wieder war an der Straufraumgrenze Schluß mit lustig. Die Devise lautete: Die “1” muss stehenbleiben!!!

Als dann auch noch Enzo nach einem Schubser unglücklich auf die Schulter fiel und für ca. 10 Minuten pausierte, konnte der Wernberger Sturmlauf ebenfalls keinen Nutzen ziehen. Gut, dass es eine Pause gibt, bei der die Seiten getauscht werden. Es hätten sich irreparable Schäden am Platz ergeben, da sich eigentlich alles vor dem Weidener Straufraum abspielte. Aber eben nur “davor”.

Mit einer Klasseleistung wurde das knappe Ergebnis über die Zeit geschaukelt. Letzendlich war es auch verdient. Denn Sieger ist eben derjenige, der die meisten Tore schießt. In diesem Fall: die DJK Weiden AH

Fazit: Wenn Leidenschaft Leiden schafft, sind die Siege am schönsten. Für Jürgen in diesem Fall leider zu viel Leid.

Aber an dieser Stelle nochmal gute Besserung…

Und hier noch ein kleiner Hinweis auf das Wernberger Murmeltier von 2010.

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